Münchner Freiwilligen Messe 2021

Liebe Besucherinnen und Besucher,

dieses Jahr muß die Münchner Freiwilligen Messe digital/online stattfinden.
Dennoch werden wir auch auf der Homepage der Veranstalter mit dabei sein.

Am Freitag, den 22. Januar ist die offizielle Eröffnung um 16:00 Uhr im Rathaus, diese wird live auf: https://www.muenchner-freiwilligen-messe.de/ übertragen. Während der Woche bis 31. Januar wird es rund 120 verschiedene Veranstaltungen geben, unter der Rubrik “Aussteller” wird auch unsere Gruppe “Gay & Gray” aufgelistet.

Eine spezielle Veranstaltung habe wir hierfür nicht geplant, aber für Fragen erreicht Ihr uns ganz einfach per Email: info (@) gayandgray.org

Münchner Freiwilligen Messe 2021

Eine sehr traurige Mitteilung

Liebe Mitglieder von Gay & Gray München, liebe Freunde/innen,

leider müssen wir hier eine sehr traurige Meldung machen:
Unser treues Mitglied und stellvertretender Gruppenleiter Bernd K. ist letzte Woche nach langer Krankheit von uns gegangen.

Wer kondolieren möchte, schickt uns bitte über info (@) gayandgray.org seinen Kondolenztext, wir leiten diese an seinen Mann Serkan weiter.
Foto: Bernd letztes Jahr bei der Euro-Pride in Wien

 

Die Männerakademie startet wieder

Im Oktober 2019 startet im Sub wieder die Männerakademie, in der es wieder um heiße Themen in der Männergesundheit geht.

Folgende Themen stehen an:

8. Oktober 2019: Dr. Klemens Ketelhut, Heidelberg:

Selbstinszenierung als Herausforderung schwuler Männlichkeit

Das Ideal des jungen, trainierten, gesunden und weißen, Körpers, verbunden mit der Idee der unendlich möglichen Körperoptimierung hat eine erhebliche Wirkungskraft innerhalb der Szene. (Junge) schwule* und bisexuelle Männer* leiden überdurchschnittlich an Ess- und Körperbildstörungen, an psychischen Erkrankungen und Einsamkeit. Die, deren Körper den idealisierten Darstellungen nicht nahe genug kommen, erleben einen doppelten Ausschluss – zunächst als nicht-heterosexuell begehrend und dann als in der schwulen Community nicht ausreichend mit körperlichem Kapital ausgestattet. Dazu tragen sicherlich auch Datingapps wie Grindr und Gayromeo bei, die mit der Fiktion der nicht endenden Verfügbarkeit immer neuer potentieller Datingpartner operieren. Mit freundlicher Unterstützung der Regenbogenstiftung München

12. November 2019: Dr. Martin Viehweger, Berlin:

Chemsex

Der Begriff „Chemsex“, der im anglikanischen Raum seit ca. 2004 und in Deutschland seit 2009 benutzt wird, beschreibt die Einnahme von bestimmten chemischen, psychoaktiven Substanzen zur Amplifizierung der eigenen sexuellen Kultur. Chemsex beschreibt dabei kein Phänomen herkömmlicher Traditionen von sexuellem Substanzkonsum wie er im Partyleben (recreational drugs) zwischen Menschen aller Geschlechter stattfindet., sondern geschieht zur Anregung des sexuellen Appetits, zum Abbau von Hemmungen, zur Steigerung des eigenen Sexualempfindens. Die Euphorisierung steht oft im Kontrast zu einer Pseudo-Intimität: intime Handlungen werden unter dem Einfluss von Drogen akzeptiert, die sonst nicht zugelassen worden wären.

10. Dezember 2019: Dr. Peter Rehberg, Berlin

Für den Arsch: Schwule Sexualpolitik damals und heute

Radikale schwule Sexualpolitik war in den 1970er Jahren nicht denkbar, ohne über ein Thema zu sprechen: den Arsch! Aus freudomarxistischer Perspektive wurden damals all die großen Themen – Familie, Kapitalismus, Faschismus – mit abgehandelt, wenn es um den Arsch ging. Insbesondere der französische Aktivist und Autor Guy Hocquenghem, dessen Das homosexuelle Verlangen 1974 auch auf Deutsch erschienen war, machte sich stark für eine Politisierung des Arsches. Was ist 50 Jahre nach Stonewall von dieser öffentlichen Begeisterung für den schwulen Analverkehr übrig geblieben? Welche Rolle spielt speziell schwuler Sex in unseren Vorstellungen und Forderungen von Politik heute? Mit freundlicher Unterstützung der Regenbogenstiftung München

14. Januar 2020: Dr. Nils Postel, München

Hepatitis C – warum schwule Männer besonders betroffen sind

Die Hepatitis C ist eine spezielle Virusinfektion, die hauptsächlich die Leber befällt. Man kann sich durch Slammen (Drogenkonsum durch die Vene), Sniffen (Drogenkonsum durch die Nase), Fisting und Analverkehr anstecken. Besonders gefährlich: man bemerkt die Infektion fast nie und sie wird oft chronisch, heilt also nicht von allein aus. Ist man lange unbemerkt infiziert, kann eine Leberzirrhose oder ein Leberkrebs auftreten. Wir besprechen, was man tun kann, um auf der sicheren Seite zu sein und wie eine Hepatitis C heutzutage behandelt wird.

11. Februar: Dr. Michael Plaß, München:

„Selbstoptimierung – Gibt es das perfekte Ich?“

„Schon länger gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich selbst zu optimieren. Aber immer mehr Männer spüren einen erhöhten Druck erfolgreich sein zu müssen. Nicht nur im Beruf, auch hinsichtlich von Schönheitsidealen, Gesundheit und im Sexualleben. Aber gibt es überhaupt einen Zustand des „optimalen Ichs“? Und welche Herausforderungen und Risiken stellen sich auf dem Weg zur im Ideal?“

10. März: Dr. Sebastian Noe, München

Diabetes

Der Diabetes mellitus ist eine häufige Erkrankung des Zuckerstoffwechsels. Er entsteht, wenn Insulin fehlt oder der Körper sich an Insulin zu sehr gewöhnt (sog. Insulinresistenz). Typisch für den Diabetes sind durchweg zu hohe Blutzuckerwerte, die unbehandelt Schäden an Gefäßen und Organen hinterlassen. Wenn eine Umstellung der Ernährung und mehr körperliche Bewegung nicht mehr ausreichen, um die Erkrankung in Schach zu halten gibt es – neben Insulin – mittlerweile viele Medikamente mit der der Diabetes gut behandelbar ist und seine Folgeschäden vermeidbar sind.

Alle Termine sind immer Dienstags und finden im Sub, Müllerstraße 14, 80469 München statt. Beginn jeweils um 19:30 Uhr

EURO-PRIDE 2019 in Wien

Vom 13. bis 17. Juni besuchten wir als Gruppe Gay&Gray Wien, wo heuer die EURO-PRIDE veranstaltet wurde.

Mehr als 20 unserer Gruppenmitglieder nahmen an der Reise, die von Bernd, Dieter und Robert organisiert wurde, teil.

Gleich nach der Ankunft und der Zimmer- bzw. Appartementverteilung traf man sich bei der Votivkirche um mit der Straßenbahn in der Prater zu fahren. Eine kurze Einkehr im “Schweizer Haus” löschte den größten Durst. Die Fahrt mit dem Riesenrad vermittelte einen Eindruck über die Größe der Stadt.
Zum Abendessen ging es dann ins Szene-Lokal “Augenblick”, wo man bei Sonnenschein den Tag ausklingen lies.


Der Freitag begann mit einer kleinen Führung durch die Innenstadt von Dieter und Robert. Am Abend gegen 18 Uhr folgte die Rathausbesichtigung durch Wolfgang Wilhelm, Leiter der WASt (Anti-Diskrimierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen), als Münchner Gruppe wurden wir namentlich begrüßt.

Am Samstag startete um 10 Uhr die Aufstellung zur “Regenbogenparade” vor dem Rathaus, die entgegen der Fahrtrichtung über den Ring zog. Von 108 teilnehmenden Gruppen(!) waren wir die Nummer 33. Unsere Münchner “Drag-Queen Franka”  begleitete uns auf dem Zug über die Ringstraße (ca. 5.2 Kilometer) bis zum Abschluß beim Wiener Rathaus. Trotz der hohen Temperaturen waren knapp 500.000 Teilnehmer/innen zur bisher größten “Regenbogenparade” in Wien. Ausgelassen gefeiert wurde bis spät in die Nacht im EURO-Pride-Village vor dem Rathaus und im EURO-Pride-Park vor der Votivkirche

Am Sonntagnachmittag ging es mit dem Bus auf den Kahlenberg mit seiner tollen Aussicht über ganz Wien. Auf der Rückfahrt kehrten wir bei einem netten “Heurigen” ein und ließen den Tag beim Wein ausklingen.

Am Montag nahte schon wieder die Heimreise, doch vorher wurde noch der Belvedere-Garten besucht. Zum Mittagessen ging es in den “Gmoa-Keller”, einem traditionellen Wiener Wirtshaus.

Allen Teilnehmern hat die Reise sehr viel Spaß gemacht, wir hatten schöne vier Tage in Wien.

 

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