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Notfallmanagement für Senioren

23. April @ 19:15 - 21:00
Heute gehts um das Notfallmanagement – was ist dringende nötig!

Das Notfallmanagement für Senioren umfasst präventive Maßnahmen, technische Hilfsmittel wie Hausnotrufe und strukturierte Erste-Hilfe-Pläne. Zentral sind Hausnotrufsysteme (ab ca. 25€/Monat), Sturzprävention, ein griffbereiter Notfallpass sowie die 24/7-Erreichbarkeit von Angehörigen oder Pflegediensten. Mit Pflegegrad werden die Kosten oft bezuschusst.

Prävention, Schadensbegrenzung, Vorbereitung, Reaktion und Wiederherstellung sind die fünf Schritte des Notfallmanagements.

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Wichtige Elemente des Notfallmanagements:

  • Technische Systeme: Hausnotruf (fest oder mobil mit GPS) ermöglicht schnelle Hilfe per Knopfdruck. Die Zentrale ist 24/7 besetzt und informiert Angehörige oder den Rettungsdienst.
  • Vorsorge & Organisation:
  • Notfallpass/Notfalldose: Medikamentenplan, Diagnosen, Allergien und Kontaktdaten von Ärzten/Angehörigen sollten schnell findbar sein.
  • Sturzprävention: Stolperfallen (Teppiche, Kabel) entfernen, Lichtquellen optimieren, Haltegriffe anbringen.
  • Patientenverfügung: Vorhandene Verfügungen sollten den Pflegekräften bekannt sein.
  • Erste Hilfe & Verhalten:
  • Notruf: Bei akuter Gefahr sofort 112 wählen.
  • Atemnot: Aufrechte Sitzposition, Enge Kleidung lösen, frische Luft zuführen.
  • Bewusstlosigkeit: Stabile Seitenlage, Kreislauf überwachen.
  • Pflegeeinrichtungen: Regelmäßige Notfallschulungen für Personal, definierte Notfallstandards und Dokumentation der Ereignisse.

Die Pflegekasse bezuschusst anerkannte Hausnotrufsysteme oft mit bis zu 25,50 Euro monatlich, sofern ein Pflegegrad vorliegt.

Eine Vorlage für eine Notfallmappe kann hier runtergeladen werden

Foto: © berufundfamilie.de

Details

  • Datum: 23. April
  • Zeit:
    19:15 - 21:00
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort