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Mobilität im Alter
9. Mai 2026 von 08:00 - 17:00

Beim heutigen Gruppenabend gehts um Mobilität im Alter
Mobilität im Alter ist entscheidend für Unabhängigkeit, soziale Teilhabe und Lebensfreude, erfordert aber oft Anpassungen durch körperliche Veränderungen. Sie umfasst Gehen, Radfahren, ÖPNV-Nutzung und Autofahren. Durch gezieltes Training, Hilfsmittel und barrierefreie Umgebungen können Senioren ihre Mobilität erhalten und Stürze vermeiden.
Herausforderungen und Ursachen eingeschränkter Mobilität
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- Körperliche Faktoren: Muskelabbau, Gelenkverschleiß (Arthrose), Osteoporose und nachlassende Koordination verringern die Gang- und Standsicherheit.
- Sensorische Einschränkungen: Nachlassendes Sehvermögen (erhöhte Blendungsempfindlichkeit, schlechteres Dämmerungssehen) erschwert die Teilnahme am Straßenverkehr.
- Psychische Faktoren: Angst vor Stürzen führt häufig zu sozialem Rückzug.
- Gefahren im Verkehr: Über die Hälfte der tödlich verunglückten Radfahrer und Fußgänger sind 65 Jahre oder älter.
Maßnahmen zur Erhaltung der Mobilität
- Körperliche Aktivität: Regelmäßiges Training (z. B. Kraft- und Gleichgewichtsübungen) ist essenziell, um Muskelkraft und Beweglichkeit zu erhalten.
- Hilfsmittel: Gehhilfen (Rollatoren, Stöcke) oder E-Scooter (z. B. RollVita) ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben.
- Anpassung des Umfelds: Barrierefreie Wohnungen und ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr erleichtern den Alltag.
- Kognitive Mobilisation: Kinästhetik-Übungen (z. B. Aufrichthilfen) helfen beim Aufstehen und Bewegen im Alltag.
Sicherheit im Verkehr
- Autofahren: Senioren sollten sich regelmäßig einem Sehtest unterziehen und ihre Fahrtüchtigkeit einschätzen.
- Fußgänger/Radfahrer: Helle Kleidung, Reflektoren und ein sicheres, eventuell elektrisch unterstütztes Fahrrad erhöhen die Sicherheit.
Es ist von großer Bedeutung, Mobilitätsprobleme ernst zu nehmen und frühzeitig durch Prävention oder Hilfsmittel anzugehen, um die Lebensqualität zu sichern.